In 30 Sekunden
- Motorrad-Reiseanbieter, rechtlich sensibel: Gäste müssen stornieren können – auch ohne Login.
- In WordPress kein passendes Plugin. Website auf Wartungsmodus – Monate Stillstand.
- Eigene Oberfläche in wenigen Tagen: Formular, zwei Mails, Business wieder offen.
Servus zusammen,
in diesem Blogpost haben wir ein neues Kundenprojekt, über das wir gerne informieren möchten bzw. das wir erfolgreich und schnell umsetzen konnten. In diesem Beitrag gebe ich euch eine Übersicht, wie technische Hürden teilweise zu Showstoppern werden – und wie wir so einen Fall gelöst haben.
Wer war der Kunde – und worum ging es?
Unser Kunde war ein Motorrad-Reiseanbieter, der sehr bewusst mit den Regelungen und den rechtlichen Notwendigkeiten umgeht und sich dafür sehr stark sensibilisiert hat, um da oftmals auch rechtlich abgesichert zu sein. In diesem Beispiel geht es um die Stornierungsmöglichkeiten von Kunden.
Unter anderem darum, dass Kunden ohne Login und so weiter entsprechend ihre Reise stornieren können.
Warum brauchen Motorrad-Reiseanbieter eine Storno-Möglichkeit?
Eine der Notwendigkeiten, die man als Anbieter im Bereich Motorrad-Reisen haben sollte, sind die Stornierungsmöglichkeiten, die ein Kunde haben muss. Konkret: Wenn ein Kunde in Vorleistung geht und die Rechnung vor dem Event schon bezahlt, gibt es natürlich auch immer wieder das Thema der Stornierung aus beliebigen Gründen. Und damit ein Kunde eine Stornierung durchführen kann, gehört dazu, dass er ohne Login über einfache Wege stornieren kann.
Kurz zur Einordnung (keine Rechtsberatung)
Ob eine Tour eine Pauschalreise ist, hängt vom Angebot ab. Bei Pauschalreisen kann der Gast vor Reisebeginn zurücktreten; die Erklärung muss dem Veranstalter zugehen – ein Login ist dafür gesetzlich nicht vorgeschrieben. Bei einer einzelnen Freizeitleistung gelten oft die eigenen Bedingungen. Details gehören in die AGB und vor die Buchung.
Die technische Hürde – und der Wartungsmodus
Nun war am Ende vom Tag für unseren Kunden eigentlich das Thema, das Ganze in WordPress einzubauen. Und diese technische Hürde war immens groß, weil es für diesen Use Case eigentlich kein direktes Plugin gibt. Und das hat dazu geführt, dass der Kunde kurzerhand seine Webseite auf den Wartungsmodus gesetzt hat. Und er sagt: Erst wenn ich dieses Thema gemacht habe, mache ich weiter mit unserem Business.
Monate Stillstand – dann der Anruf
Mittlerweile sind schon einige Monate vergangen, wo ich immer mal wieder auf die Webseite geschaut habe und festgestellt habe: Da tut sich nichts. Und dann habe ich mir überlegt, den Kunden einfach mal anzurufen und ihn zu fragen, was er denn bereits gemacht hat und ob es schon irgendwelche Ideen gibt.
Nach kurzer Rücksprache kam natürlich auch nochmal raus, dass der Kunde sehr sensibel darauf reagiert hat und dass er gesagt hat: Wenn das Thema nicht implementiert ist in irgendeiner Art und Weise, dann wird er da nicht weitermachen. Was ich persönlich sehr schade fand, weil ich nicht nur ein leidenschaftlicher Motorradfahrer bin, sondern es auch sehr, sehr doof finde, wenn die Technik Unternehmer dabei blockiert, ihrer Leidenschaft nachzugehen.
Was haben wir gebaut?
Kurzerhand habe ich auch hierfür zu dem Kunden gesagt: Ich schaue mich mal um nach rechtlichen Anforderungen, die wichtig sind und die wir beachten sollten. Und dann würde ich dir einfach mal eine Oberfläche bauen, auf die du in deiner Webseite verweisen kannst – und wo du auch im Footer zum Thema Stornierung hinweisen kannst.
Dort können die Leute einfach draufgehen, in einem Kontaktformular Rechnungsnummer und Namen eingeben und erklären, dass sie stornieren möchten. Und dann bekommst du und der Kunde eine E-Mail in Form von: Hey, lieber Kunde, wir haben deine Stornierungsanfrage erhalten, wir kümmern uns darum. Und dann kannst du auch im Einzelnen nochmal prüfen, warum denn diese Stornierung durchgeführt wird.
- Gast öffnet die Seite Ohne Login – Name, Rechnungsnummer, E-Mail, Storno-Erklärung.
- Zwei Mails Bestätigung an den Gast und dieselben Daten an den Veranstalter zur Prüfung.
- Kein Automatismus im Buchungssystem Eingangskanal und Klarheit – der Einzelfall bleibt prüfbar.
Warum war das für uns „tägliches Brot“?
Dieses Thema ist vor allem für uns in der IT oftmals ein sehr, sehr leichtes, weil ein Kontaktformular zu bauen und das über eine Weboberfläche und eine Domain bereitzustellen für uns eigentlich das tägliche Brot ist.
Für uns war natürlich auch wieder das Learning daraus: Was in unserer Welt sehr, sehr leicht gilt oder als Low-hanging Fruit gilt, kann für andere eine immens große Hürde sein und kann auch tatsächlich dazu führen, dass es für das Unternehmen zum Showstopper wird.
Umso schöner war es natürlich am Ende vom Tag, diese Lösung dem Kunden sehr, sehr schnell innerhalb von wenigen Tagen bereitzustellen, mit Tests abzusichern, dass auch alles soweit funktioniert, um dem Kunden sein Unternehmen weiter fortführen zu lassen.
Das können wir für euch machen
Technische Showstopper klären, schlanke Oberflächen bauen, Schritt für Schritt umsetzen – in einem Tempo, das zum Betrieb passt.
Fazit
Wenn ihr auch solche Showstopper für euer Unternehmen habt – technische Hürden, wo ihr sagt: Wenn ihr die nicht bewältigt, dann läuft es irgendwann mal anders bei euch oder Ähnliches – könnt ihr uns jederzeit über unsere Kontakt-E-Mail oder über unsere Kontaktseite erreichen.
Wir helfen euch sehr gerne, die Hürden in der IT zum einen erstmal durchzugehen und eine gute Übersicht zu bekommen – und dann die einzelnen Steps im Anschluss in einem angenehmen Betrieb umzusetzen.
Anonym
Kunde und Domain bleiben hier anonym. Stand: Oktober 2026.
In diesem Sinn!
Cheers,
euer Matze